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Das Deutsche Rote Kreuz ruft am zweiten Weihnachtstag zum Blutspenden in das katholische Pfarrheim in Anholt ein. Das ungewöhnliche Datum erklärt Claudia Müller, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes, mit den befürchteten Engpässen in der Blutversorgung während der Festtage. Durch Chemotherapien oder Unfälle bleibe der Bedarf an Spenderblut konstant hoch. „Blutplättchenkonzentrate, die vielen Krebspatienten während einer Chemotherapie übertragen werden, sind nur fünf Tage haltbar“, sagte am Donnerstag Claudia Müller, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes West. Auch Dr. Olaf Baumhove, Chefarzt der Anästhesie in Bocholt und Leiter der dortigen Blutbank, rief zum Spenden auf. Man solle Bedenken, dass jeder Spender einem anderen Menschen helfe – und vielleicht sogar ein Leben rette. „Es ist sehr schön, wenn man zu Weihnachten Lebensretter werden kann.“
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