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BOCHOLT (pam) Andrologie, die Männerheilkunde, konnte von Ärzten wie Urologen oder Hausärzten früher ohne näher geregelte Zusatzausbildung betrieben werden. Inzwischen hat der Deutsche Ärztetag die offizielle Zusatzbezeichnung Andrologie vorgesehen. Voraussetzung ist unter anderem eine 18-monatige Andrologieausbildung und eine Prüfung vor der Ärztekammer. Dr. Frank Oberpenning, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, verfügt seit März über die Zusatzbezeichnung Andrologie.
Das St.-Agnes-Hospital nahm dies zum Anlass, ein kostenloses Kompaktseminar anzubieten, an dem 70 Urologen teilnahmen. Referentin war Prof. Dr. Sabine Kliesch, Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Münster. Oberpenning will künftig die Männerheilkunde am St.-Agnes-Hospital intensivieren. Die Andrologie befasst sich mit der Funktion und Störung der männlichen Fortpflanzungs- und Geschlechtsorgane.
BBV, 05.04.2008
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