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Das gesamte Anästhesieteam arbeitet, um Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit zu geben. Viele Komplikationen sind heute glücklicherweise so selten geworden, dass wir selbst bei rund 10.000 Anästhesien pro Jahr viele nur aus der Literatur kennen. Um uns aber auf seltenste Probleme vorbereiten zu können, "trainieren" wir diese unter anderem an theoretischen Modellen und am Simulator der Universitäts-Klinik Düsseldorf. Die Überwachung der Patienten während der Diagnostik (bei Lungen- oder Magenspiegelung) oder bei der Therapie (bei Operationen oder auf der Intensivstation) erfordert besonders enge Teamarbeit.
Die Kontrolle des Blutdruckes, der Herzfrequenz, des Sauerstoffgehaltes des Blutes wie auch die Messung der Ausscheidung sind einige Aspekte der Überwachung. Sie dienen dazu Risiken zu verhindern oder zu mindern.
Bundesweit konnten ernsthafte Komplikationen durch Mitarbeiterschulungen und modernste Überwachungstechnik im Fachgebiet der Anästhesie bundesweit in den letzten Jahrzehnten drastisch gesenkt werden.
Auch im Bereich der regionalen Betäubungen gelten Nervenverletzungen als extrem selten. Dennoch können trotz steriler Arbeitsbedingungen Entzündungen oder Abszesse mit Lähmungsfolgen auftreten.
Schwerwiegende Komplikationen bei Narkosen sind bei 1:200.000 und
bei den regionalen Betäubungen bei 1:500.000 angesiedelt.
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