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In der Ambulanz für Neuropädiatrie werden Kinder mit rein neurologischen Krankheitsbildern untersucht und behandelt. Typische Indikationen sind alle Arten von Krampfanfällen, Kopfschmerzen (Ausschluss von Hirntumoren), Migräne, Gangstörungen, beschleunigtes oder verlangsamtes Kopfwachstum, Hirnnervenlähmungen oder Ausschluss neurologischer Ursachen anderer Erkrankungen. Diagnostik und Therapie finden in der Regel ambulant statt, aber auch die stationäre Aufnahme ist möglich.
Die Diagnostik umfasst neben der eingehenden klinisch-neurologischen Untersuchung je nach Indikation auch Video-Doppelbild EEG und Schädel-Sonographie. Die bildgebende Diagnostik (Computertomographie, Kernspintomographie) kann bei stationär aufgenommenen Patienten direkt im Hause erfolgen.
Die Behandlung kann nach Überweisung durch einen niedergelassenen Kinder- und Jugendarzt oder andere Fachärzte erfolgen. Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat der Pädiatrie (Tel. 02871-201611).
Kinder mit komplexen Entwicklungsstörungen, Teilleistungsstörungen und hiermit zusammenhängenden Verhaltensproblemen werden nicht im Funktionsbereich Neuropädiatrie sondern im Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik behandelt (Anmeldung über das Sekretariat des Sozialpädiatrischen Zentrums, Tel. 02871-201617).
Dr. Lazaros Askeridis, der Leiter der Ambulanz Neuropädiatrie ist Mitglied der Dt. Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin.
Psychosomatik
Kinder und Jugendliche klagen häufig über Beschwerden, für die sich keine organischen Ursachen finden lassen. Unsere Dipl.-Psychologin Dorothea Hartmann hat sich auf derartige psychosomalische Krankheitsbilder spezialisiert und arbeitet mit Institutionen der Region zusammen. Weiterhin besteht eine Kooperation mit der ärztlichen und psychosozialen Beratungsstelle gegen Missbehandlung und Vernachlässigung von Kindern.
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