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Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und
Gelenkchirurgie |
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Fragen und Antworten
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Was Sie schon immer
über CaReS® wissen
wollten. |
Eine ausführliche und ständig aktualisierte
FAQ-Liste finden Sie im Internet
unter
www.ars-arthro.com. |
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F: |
Bei welcher Diagnose ist
der Einsatz der CaReS®-Technologie
sinnvoll? |
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A: |
Bisher angezeigte
Indikationen für den Einsatz eines CaReS®-Transplantats
sind fokal begrenzte Schäden (2,5 bis 13 cm²,
Grad III/IV nach Outerbridge) am Kondylus
(Unterschenkelknochen am Knie), an der Tibia
(Oberschenkelknochen am Knie), retropatellar
sowie im Sprunggelenk. |
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F: |
Kann CaReS®
in jeder Altersgruppe angewandt werden? |
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A: |
Wir empfehlen den Einsatz
der CaReS®-Behandlung
bei Patienten, deren Knochenwachstum
abgeschlossen und die jünger als 50 Jahre alt
sind. |
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F: |
Wann kann CaReS®
nicht angewendet werden? |
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A: |
Zur Zeit kann CaReS®
nicht eingesetzt werden bei Gelenksteife,
Arthrofibrose, Band- und Miniskusverletzungen,
Beinachsenfehlstellungen, Entzündungsprozessen,
Infektionskrankheiten, Osteoarthrose,
Stoffwechselerkrankungen und Adipositas. |
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F: |
Wie funktioniert das
CaReS®-Verfahren? |
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A: |
Auf Basis körpereigener, so
genannter autologer Knorpelzellen - die per
Arthroskopie ambulant entnommen werden - und
einer speziell entwickelten Trägermatrix aus
menschenähnlichem Protein Kollagen Typ I
entsteht ein gelartiges Transplantat. Dieses ist
in Größe und Dicke variabel und sowohl in Höhe
als auch im Durchmesser noch während des
Eingriffs dem Defekt anpassbar. Das Transplantat
wird in den Defekt eingeklebt – zwei Tage nach
der OP ist das Gelenk wieder beweg- und nach
etwa drei Monaten voll belastbar. |
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F: |
In wie weit unterscheidet
sich CaReS® von
anderen Knorpelersatz-Verfahren? |
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A: |
CaReS®
steht für schonendere Eingriffe, kürzere
Herstell- und OP-Zeiten, schnelle, vollständige
und langfristige Wiederbelastung und damit für
vergleichsweise geringe Folgekosten.. |
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F: |
Wie lange wird CaReS®
schon in der Praxis angewendet? |
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A: |
Klinisch angewendet wird
die Implantationstechnik CaReS®
seit November 2002 im Rahmen einer
Anwendungsbeobachtung an der RWTH Aachen und
seit Anfang 2003 in einer klinischen Studie an
mehr als 30 namhaften deutschen und europäischen
Kliniken. Bis August 2004 wurden bereits mehr
als 200 Patienten erfolgreich mit CaReS®
behandelt. |
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F: |
Genügt die einmalige
Entnahme von Knorpelgewebe oder muss diese ggf.
wiederholt werden? |
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A: |
Die einmalige Entnahme von
Knorpelgewebe genügt. Zudem ist eine geringere
Menge Knorpelzellen nötig als bei den bisher
bekannten Verfahren. |
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F: |
Wie reagiert mein Körper
auf das Implantat? |
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A: |
Da das Implantat aus
körpereigenen Zellen besteht, kommt es zu
keinerlei Abstoßungsreaktionen. Nebenwirkungen,
die aus dem Transplantat selbst resultieren,
sind nicht bekannt. |
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F: |
Wie lange dauert es, bis
ich mein Knie nach der OP wieder voll belasten
kann? |
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A: |
Die Rehabilitationszeit ist
auf drei bis sechs Monate ausgerichtet und
beginnt ab dem zweiten Tag nach dem Eingriff mit
einer Bewegungstherapie. Teilbelastungen
erfolgen nach einer Woche und nach zehn Wochen
kann das Gelenk aus therapeutischer Sicht wieder
belastet werden. Die volle und beschwerdefreie
Belastung ist in der Regel nach spätestens sechs
Monaten möglich. |
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F: |
Muss ich nach einem
gelungenen Eingriff –auf längere Sicht gesehen –
mein Knie weiterhin schonen? |
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A: |
Nicht hinsichtlich
möglicher Schmerzen oder Beschwerden. Aus
therapeutischer Sicht ist Ihr Knie nach zehn
Wochen wieder belastbar. Allerdings ist das
Ganze ein höchst individueller Prozess und hängt
somit stark von der persönlichen
Ausgangssituation ab. Im Interesse eines
langfristigen Therapieerfolges empfehlen wir
also zumindest, extreme und den Knorpelabbau
fördernde Belastungen zu reduzieren. |
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F: |
Sind Langzeitwirkungen im
Zusammenhang mit CaReS®
bekannt? |
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A: |
Bisher sind keine negativen
Langzeitwirkungen im Zusammenhang mit CaReS®
bekannt. |
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F: |
Wer bietet die CaReS®-Behandlung
an? |
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A: |
Eine umfangreiche Liste mit
allen behandelnden Instituten erhalten Sie bei
Ihrem behandelnden Arzt oder
hier. |
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F: |
Was kostet die CaReS®-Behandlung? |
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A: |
Die Kosten für eine
CaReS®-Behandlung
liegen bei rund 10.000 Euro. |
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F: |
Übernimmt die Krankenkassen
die Kosten? |
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A: |
Obwohl sie rechtlich zur
vollen Kostenübernahme verpflichtet sind, zahlen
viele Krankenkassen bis heute leider nur etwa 25
Prozent der bei einer CaReS®-Behandlung
anfallenden Kosten. Zudem machen sie eine
Kostenübernahme häufig einzelfallabhängig. |
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F: |
Wer hilft mir, wenn die
Krankenkasse die Übernahme der Behandlungskosten
ablehnt? |
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A: |
In diesem Fall wenden Sie
sich bitte an uns. Wir werden alles versuchen,
um Ihnen zu helfen und zusammen mit Ihrem
behandelnden Arzt die zuständige Krankenkasse
von der Notwendigkeit der Behandlung zu
überzeugen. |