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Das Zentrallaboratorium des
St.-Agnes-Hospitals
Lebensretter im Hintergrund -
Das Zentrallaboratorium des St.-Agnes-Hospitals
Bocholt führt alle klassischen Laboruntersuchungen in der klinischen
Chemie, Hämatologie, Hämostasiologie und Immunologie, einschließlich
Tumormarkerbestimmung, Drogenscreening und Blutgruppenserologie durch.

Zur Frühdiagnostik schwerer
lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Herzinfarkt, Lungenembolie,
diabetisches Koma und Vergiftungen trägt das Labor mit kurzen
Analysezeiten bei. Für notwendige
Bluttransfusionen bei akutem
Blutverlust sowie bei geplanten operativen Eingriffen gewährleistet das
Labor die Bereitstellung und Austestung entsprechender Blutkonserven und
Blutplasmen.
Ein regelmäßiger Feiertags-, Nacht-
und Bereitschaftsdienst garantiert das Leistungsangebot des Laboratoriums
rund um die Uhr.
Diese Vielzahl von Untersuchungen
wird von einem erfahrenen Team medizinisch-technischer Assistentinnen
durchgeführt.
| Ärztl. Leitung: |
Prof. Dr. Jobst
Nitsch |
| Laborleitung: |
Marianne Schnelting |
| Telefon: |
02871/20-2120 |
| Fax: |
02871/20-2125 |
| Email: |
labor@st-agnes-bocholt.de |
Leistungsspektrum des Zentrallaboratoriums:
Schwerpunkt hämatologische Diagnostik
Das Anfärben von Blut und Knochenmarksausstrichen, auch mit Spezialmethoden und deren Beurteilung durch erfahrene MTA´s und Fachärzte gestattet eine zügige Diagnose von
gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks. Dazu ist
ein eigenes Knochenmarkarchiv eingerichtet.
Darüber hinaus sind wir in der Lage,
durch Aufarbeitung mittels Zytozentrifuge krankhafte Zellen in Ergüssen
sowie aus Körperhöhlen und Rückenmarkflüssigkeit so zu konzentrieren, dass
eine Beurteilung durch einen erfahrenen Arzt erfolgen kann.
Bakteriologie
Zusätzlich besteht eine besondere
bakteriologische Abteilung zur Anzüchtung von Erregern im Urin,
sowie
deren Empfindlichkeitstestung auf Antibiotika - wichtig für unsere große
Urologische Abteilung.
Zahlreiche Infektionserkrankungen erfordern
Kenntnisse in der Anfärbung von Erregern von Tropenerkrankungen,
Tuberkulose und Parasitosen. Diese schwierigen Untersuchungen werden durch
besonders erfahrene medizinisch-technische Assistenten durchgeführt,
insbesondere zur Diagnostik von Malaria und Tuberkulose.
Zentrales Blutdepot
Das zentrale Blutdepot unter der Leitung von Herrn Dr. Baumhove, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, und
Laborleiterin Marianne Schnelting versorgt das eigene Krankenhaus und die
umliegenden Hospitäler mit Blutkonserven und Blutprodukten im Auftrag des
DRK-Blutspendedienstes Münster.
Eigenblutspenden für planbare Eingriffe werden
nach der Entnahme durch die Anästhesie vom Blutdepot zur DRK-Blutbank weitergeleitet und nach der
Aufbereitung bis
zum Einsatz im Depot
verwaltet. Hier sorgt die optimale Organisation
zwischen Blutbank, Blutdepot und operierenden Abteilungen für kurze
Dienstwege und -zeiten.
Neu ist die Durchführung von sogenannten
H2-Atemtesten. Diese, den Patienten nicht belastenden Untersuchungen gestatten im Bereich der Gastroenterologie Hinweise auf eine
Fehlbesiedlung des Darmes, eine Störung der Darmschleimhaut und auch
Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsbestandteilen zu diagnostizieren. |